Autopanne Numero 4

So schaut unser Landy aktuell aus:

Nicht wirklich fahrbereit…

Alles fing ganz harmlos an. Der Gute tropfte ein bisschen, immer nur kurz nach dem Abstellen des Motors und wirklich nur geringe Mengen… Da wir gerade im Hinterhof eines Hostels mit unserem Gespann untergekommen sind und das bei einem Herbergsvater, der in seinem früheren Leben Automechaniker war und noch dazu spezialisiert auf britische Autos… Da lag es nahe diesen Spezialisten mal zu fragen, was denn da wohl so tropfen könne? Gesagt, getan!

Kurz drauf fand sich Charly mit dem Landy bei einem weiteren Experten wieder (einem Freund des vorgenannten Spezialisten), der schnell die Diagnose parat hatte und zwar ein Leck im Kühler. Der Kühler wurde dann kurzerhand ausgebaut (und noch Einiges mehr). Als Ursache für das Leck wurde vermutet, dass das Thermostat kaputt sein müsse und wahrscheinlich ausgetauscht werden muss. Also erstens Kühler abdichten oder neu besorgen und zweitens Thermostat erneuern. Am nächsten Morgen nach einigen weiteren Recherchen, Telefonaten und Diskussionen wurde erstmal das Thermostat in den Kochtopf geworfen und erhitzt. Dieser ungewöhnliche Test brachte zu Tage, dass das Thermostat doch nicht kaputt sei – also „nur“ der Kühlergrill gerichtet werden müsse. Ob und wie das jetzt funktionieren kann und wird, darauf warten wir aktuell noch 🙁

Hier wird erstmal unser Kühlergrill mit dem Mofa zur nahe gelegenen Werkstatt gebracht:

Moment mal! Wer sich jetzt fragt, warum denn eigentlich Autopanne Nr.4? Haben wir da etwas überlesen? Nein, wir haben es nur bisher nicht erwähnt, das wir nach Bulgarien und der Türkei auch die Arbeit von Autoschraubern in Armenien kennenlernen durften. Es war zum Glück nur eine gerissene Aufhängung einer Feder. Das war relativ schnell und unkompliziert gerichtet und vor allem unschlagbar günstig für nur 15,- € all inclusive!

Drückt uns bitte die Daumen, dass es diesmal auch kein Vermögen kosten wird 🙂

Immer aktuell dabei bleiben

2 thoughts on “Autopanne Numero 4

    1. Nein, ein Vermögen wirklich nicht, aber viel Kopfzerbrechen von noch mehr Menschen, denn alle (gefühlt das gesamte Dorf) wollten mithelfen :-).
      Zusätzlich hat es uns noch über 1000km zusätzlich beschert, da wir neue Autoteile aus Deutschland brauchten, die uns freundlicherweise von einem anderen Iranreisenden mitgebracht wurden.
      Da dieser dann aber unglücklicherweise widerum eine Autopanne (in Istanbul) hatte, konnten wir uns nicht wie geplant im Nordosten Irans treffen, sondern mussten noch mal zurück nach Teheran… Aber wie so oft: Ende gut, alles gut .-)!

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