Missgeschick No 1

Ende Januar diesen Jahres wollten wir als eine der ersten Vorbereitungen schon mal meine „Miss M’Ape“ (meine kleine, rollende Marmeladen und Kräuterküche) „einmotten“. Während unserer Reise soll sie an einem warmen und trockenen Platz in einem ungenutzten Teil einer Garage bei der Schwiegermutter auf uns warten.

Da die Garage ca. eine Autostunde Fahrzeit von uns entfernt ist und ich für die Strecke mit der APE mindestens einen halben Tag brauchen würde, sollte die APE also wieder einmal auf einem Hänger Platz nehmen.

Schon für den ersten Transport der APE 50, nach dem Kauf in Straubing hatten wir einen Anhänger vom Nachbarn geliehen um sie zu uns zu karren.

Der Hänger hat eine ideale Größe, allerdings nur zwei Auffahrrampen, was genau eine zu wenig ist, für das dreirädrige Vehikel (die Piaggio Ape 50)!

Genau dieser Umstand sollte uns jedoch zum Verhängnis bzw. zum Missgeschick No 1 werden:

An dem Vortag des erneuten Transports, wollten wir nach getaner Arbeit, „noch schnell“ das Auto packen und die Ape auf den Hänger verfrachten, damit wir am nächsten Morgen gleich in der Früh losstarten können, ohne uns noch mal dreckig zu machen. So der Plan!

In der Umsetzung sah es dann leider so aus, dass uns beim Drauffahren auf den Hänger mit der Ape, die rechte Auffahrrampe im Schnee weggerutscht ist und die Ape mit der Vorderkabine auf dem Hänger aufsaß. Mit dem rechten Hinterrad stand sie auf dem Boden und mit dem linken Hinterrad auf der linken Rampe. Charlie war in der Fahrerkabine eingeklemmt, da die Tür mit der Seitenwand des Hängers kollidierte und nicht mehr aufging.

Guter Rat war teuer! Ich rannte los, suchte diverse Holzteile zusammen um die Ape abzustützen und vor dem Umfallen zu schützen. Dann stellte ich einen Biertisch an der Seite auf, so dass Charlie aus dem seitlichen Klappfenster über die Hängerwand auf den Tisch ins Freie klettern konnte.

Anschließend brauchte Charlie gute 2,5 Stunden, um die Ape mittels diverser Wagenheber und anderer Hilfsmittel wieder (zum Glück mehr oder weniger unbeschadet) vom Hänger runter zu bekommen.

Insgesamt haben wir also gute 4 Stunden mit der gesamten Aktion verbracht und das Ergebnis war: „Eine Ape, die immer noch bzw. wieder hinter dem Hänger stand anstatt darauf :-)“

Am nächsten Morgen ging es dann aber, mit neuer Energie und ein bisschen mehr Schwung, „ratzfatz“ und der Umzug der Ape von Hofmühl nach BIrka konnte über die Bühne gehen.

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2 thoughts on “Missgeschick No 1

  1. Schön von euch zu lesen. Das habt ihr ja letztendlich doch super hingekriegt. Ich vermisse aber einen Biertisch auf eurer Checkliste… Man sollte keine Reise ohne machen (alternativ Bierzelt mit Ausstattung ,Zapfanlage , Kühlung, Fässer…

    1. Danke für den Tipp 🙂 – noch haben wir ja Zeit die Ausrüstung zu vervollständigen und der Dachgepäckträger ist eh schon da!

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